Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP)
Das Dynamic Host Configuration Protocol, kurz DHCP, ist ein Netzwerkprotokoll für die automatische Konfiguration von Endgeräten in IP-Netzwerken. Ein DHCP-Server weist angeschlossenen Clients eine IP-Adresse zu und übermittelt zusätzlich Subnetzmaske, Standardgateway, DNS-Server und weitere Parameter. Die Zuweisung erfolgt für eine festgelegte Zeitspanne, die als Lease bezeichnet wird, und läuft in vier Schritten ab: Discover, Offer, Request und Acknowledge. Über Reservierungen lassen sich Geräten wie Druckern oder Servern dauerhaft feste Adressen zuordnen. Bereitgestellt wird der Dienst durch Router, Switches, Firewalls oder dedizierte Server. In segmentierten Netzwerken leitet ein DHCP-Relay die Anfragen über VLAN-Grenzen weiter. DHCP reduziert manuellen Konfigurationsaufwand, vermeidet Adresskonflikte und gehört zu den zentralen Basisdiensten jeder Netzwerkinfrastruktur.