Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP)
Das Virtual Router Redundancy Protocol, kurz VRRP, bezeichnet ein in 1998 entwickeltes Verfahren. In diesem Verfahren werden redundante Router genutzt, um die Verfügbarkeit von wichtigen Gateways in lokalen Netzen zu steigern. Die redundanten Gateway-Router schließen sich folglich zu einer Gruppe zusammen und es erfolgt die Einrichtung eines virtuellen Routers. Dieser ist mit einer eigenen IP- bzw. MAC-Adresse ausgestattet. Über den imaginären Router laufen sämtliche Daten. Bei starker Auslastung des Netzwerks werden durch VRRP Backup-Router als Lastverteiler eingesetzt. Diese verhindern den Ausfall des Master-Routers. Falls dennoch ein Verbindungsabbruch oder Ausfall bevorsteht, werden die ein- und ausgehenden Datenströme auf die übrigen Backup-Router neu verteilt. Das VRRP bietet somit eine Ausfallsicherheit von Datenwegen.