High Performance Computing (HPC)
High Performance Computing, kurz HPC, bezeichnet den Einsatz besonders leistungsfähiger Computersysteme zur Verarbeitung komplexer Berechnungen und großer Datenmengen. Häufig werden dafür zahlreiche Server, Prozessoren oder Rechenknoten zu einem HPC-Cluster verbunden, sodass Berechnungen parallel ausgeführt werden können. Eine leistungsfähige Netzwerkinfrastruktur mit hoher Bandbreite und niedriger Latenz ist dabei entscheidend für den schnellen Datenaustausch zwischen den einzelnen Systemen. HPC kommt beispielsweise bei wissenschaftlichen Simulationen, Wettermodellen, künstlicher Intelligenz, Forschung, technischen Berechnungen und der Analyse großer Datenbestände zum Einsatz. Neben hoher Rechenleistung spielen skalierbare Storage-Systeme, effiziente Kühlung und eine zuverlässige IT-Infrastruktur eine wichtige Rolle. Dadurch lassen sich Aufgaben bearbeiten, für die herkömmliche Computersysteme zu langsam oder nicht ausreichend leistungsfähig wären.