Classless Inter-Domain Routing (CIDR)
Classless Inter-Domain Routing, kurz CIDR, ist ein Verfahren zur effizienten Verwaltung und Aufteilung von IP-Adressbereichen. Es wurde eingeführt, um die starre Einteilung von IPv4-Adressen in feste Netzwerkklassen zu ersetzen und verfügbare Adressen besser auszunutzen. Bei CIDR wird die Größe eines Netzwerks durch eine Präfixlänge angegeben, beispielsweise 192.168.1.0/24. Die Zahl hinter dem Schrägstrich gibt an, wie viele Bits der IP-Adresse den Netzwerkanteil bilden. Dadurch lassen sich unterschiedlich große Subnetze erstellen und IP-Adressbereiche bedarfsgerecht vergeben. CIDR ermöglicht außerdem die Zusammenfassung mehrerer Netzwerke zu größeren Adressblöcken, was Routingtabellen reduzieren kann. Das Verfahren ist damit eine wichtige Grundlage für IP-Adressierung, Subnetting und effizientes Routing in modernen Netzwerken.