Power-Efficient Computing
Power-Efficient Computing bezeichnet die Gestaltung und Nutzung von IT-Systemen mit dem Ziel, den Energiebedarf bei gleichzeitig bedarfsgerechter Rechenleistung zu steuern. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Prozessoren, Server, Storage-Systeme und Netzwerkhardware sowie Technologien zur dynamischen Anpassung von Leistung und Energiebedarf.
Funktionen wie Power Management, CPU Power States, Virtualisierung und automatisierte Lastverteilung können nicht benötigte Ressourcen in Betriebszustände mit geringerem Energiebedarf versetzen. In Rechenzentren spielen zusätzlich Serverauslastung, Kühlung und Stromversorgung eine wichtige Rolle.
Neben der Hardwareauswahl umfasst Power-Efficient Computing daher auch die Konfiguration und kontinuierliche Optimierung der IT-Infrastruktur. Wie hoch der tatsächliche Energiebedarf ausfällt, hängt unter anderem von Hardware, Workload, Auslastung, Konfiguration und Betriebsumgebung ab.